Die Abschlußberichte wurden im Februar 2014 übergeben

ILEK

In der Schwarzenbrucker Bürgerhalle haben die Bürgermeister bzw. ihre Stellvertreter aus Burgthann, Altdorf, Feucht, Postbauer-Heng, Pyrbaum, Schwarzenbruck, Leinburg, Winkelhaid und Berg ihren fertigen Maßnahmenkatalog vom Chef des Amtes für Ländliche Entwicklung, Friedrich-Wilhelm Brumberg entgegen genommen.

In dieser 233 seitigen Schrift sind nun die Ergebnisse für das Projekt Schwarzachtalplus, auch bekannt unter dem Namen ILEK, zusammengefasst. Diese dient jetzt u.a. als Grundlage für die Förderung von Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung und der EU-Strukturförderung. Seit 2012 haben die Bürgermeister, sowie die Kreisentwickler Mittelfrankens und Neumarkts zusammen mit dem Büro SCHIRMER | Architekten & Stadtplaner daran gearbeitet. Die anwesenden Landräte Armin Kroder (Nürnberger Land) und Albert Löhner (Neumarkt) gegrüßten ausdrücklich diese hervorragende Initiative, lassen sich doch dadurch erhebliche Synergieeffekte erzielen und Maßnahmen umsetzen, die nur interkommunal funktionieren. Der Sprecher der kommunale Allianz, Burgthanns Bürgermeister Heinz Meyer, betonten noch einmal, dass jetzt konkrete Schritte feststehen, die nun nach und nach umgesetzt werden. Für die Kommunikation, Initiierung und Durchführung wird eine Umsetzungsbegleitung gesucht, damit man zügig voran kommt, erste Ergebnisse sichtbar werden und sich auch die Bevölkerung mehr als nur einen abstrakten Begriff unter ILEK vorstellen kann. Um mit kleinen Schritten zu einem großen Ganzen zu kommen, bedarf es aber auch engagierter Menschen vor Ort, die sich einzelner Projekte annehmen und durch deren Umsetzung das ILEK mit Leben erfüllt wird.

Sechs sogenannte Leuchtturmprojekte dienen der Festigung der Zusammenarbeit und haben Priorität:

1. Modellprojekt Innenentwicklung, mit gemeinsamen Rahmenbedingungen für Gewerbe und Flächenverbrauch
2. Revitalisierung der Altorte und Gestaltung der Ortsränder im Rahmen der Dorferneuerung und Städtebauförderung
3. Gemeinsame Freizeitkarte Schwarzachtal
4. Plan zur Entwicklung der Kultur- und Erholungslandschaft zwischen Ludwig-Donau-Main-Kanal und der Schwarzach
5. Gemeindeübergreifendes landwirtschaftliches Kernwegenetz
6. Kommunale Förderung der Energieeinsparung

Eine fertige DVD mit allen Ergebnissen und Folien, sowie ein Flyer liegt ab sofort in allen Rathäusern aus. Weitere Informationen können Sie sich auch über die Internetseiten der einzelnen Kommunen oder direkt über www.schwarzachtalplus.de holen.

Bildunterschrift:  Günter Eckstein (3. Bürgermeister Postbauer-Heng) Bernd Ernstberger (Schwarzenbruck), Michael Schmidt (Winkelhaid), Erich Odörfer (Altdorf), Friedrich-Wilhelm Brumberg (Amt f. ländl. Entwicklung), Heinz Meyer (Burgthann), Richard Feihl (3. Bürgermeister Berg), Konrad Rupprecht (Feucht), Monika Werft (Bürgerin aus Pyrbaum) und Joachim Lang (Leinburg) 

 

 

"Nicht egoistisch denken sondern in der Gemeinschaft" - Zukunftsregion SchwarzachtalPlus - ein Wirtschaftsraum mit Zukunft

Bürgermeister Heinz Meyer, als  momentan verantwortlicher "führender Kopf" der Allianz und seine Bürgermeisterkollegen wussten nicht genau, mit welcher Bürgerbeteiligung sie bei der ersten öffentlichen ILEK-Veranstaltung  rechnen konnten, die Mitte November in Ezelsdorf stattfand. Doch erfreulicher Weise fühlten sich ca. 70 Teilnehmer aufgerufen,  bei den stattfindenden Workshops zahlreiche kreative Ideen beizusteuern.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Heinz Meyer erörterte Prof. Schirmer von der Fa. Architekten und Stadtplaner das Allianzgebiet aus Planersicht..Die Sicht von "außen" wurde dann durch die Kenntnis von ?innen? ergänzt. Hierzu erarbeiteten die Teilnehmer in 4 Workshops im Rahmen moderierter Arbeitsgruppen die Stärken und Schwächen ihrer Heimat, sowie erste Ziele für die Zukunft heraus. Zwicker, vom Amt für ländliche Entwicklung lobte am Schluss die kreativen und sinnvollen Vorschläge und Beitrage, die gebracht wurden.

Ein ganz wichtiges Element der Planung ist weiterhin die Bürgerbeteiligung.  Bürgermeister Heinz Meyer forderte  in seiner Rede auf, dass alle interessierten Bürgerinnen und Bürger  aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden und zum Dialog ermuntert werden: "Nicht egoistisch, sondern in der Gemeinschaft denken". Nach der Auftaktveranstaltung vom November, ist der nächste Termin am 20.04.2013 in der Bürgerhalle in Schwarzenbruck vorgesehen. Dazu an dieser Stelle schon einmal eine herzliche Einladung.

Unter dem gemeinsamen Namen "Schwarzachtalplus" wird der Aussenauftritt der kommunalen Allianz zukünftig gestaltet.
Hierfür ist bereits ein Logo (siehe Logo oben) entworfen und innerhalb der Kommunen abgestimmt worden. Es stellt das Gebiet der 9 Kommunen aus 2 Landkreisen mit ihrer reichhaltigen, "grünen" Kulturlandschaft dar, welche durch das blaue Band der Schwarzach verbunden wird. Das "Plus" im Namen steht für die Gemeinden und Märkte, die nicht direkt an der Schwarzach liegen. Mit dem Slogan "Zukunftsregion Schwarzachtalplus" soll die Zusammenarbeit der Kommunen unterstrichen werden. Des Weiteren gibt es schon eine neue Internetseite www.schwarzachtal Plus.de

 

 

Zweite Klausurtagung der Ersten Bürgermeister

Bürgermeister

Intern werden sie mit einem Augenzwinkern "G8" genannt: die acht Gemeinden Altdorf, Feucht, Burgthann, Leinburg, Schwanstetten, Schwarzenbruck, Winkelhaid und Wendelstein. Zu den Ersten Bürgermeistern dieser Gemeinden gesellten sich drei weitere, die dem Zusammenschluss ILEK (integrierte ländliche Entwicklungskonzept) angehören, und zwar aus Berg, Postbauer-Heng und Pyrbaum. Im April trafen sich die elf Herren zu einer Klausurtagung in Rimbach im Bayerischen Wald. Es war die zweite Klausurtagung dieser Art.

Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker" wurden konkrete Probleme besprochen und Zukunftspläne gemacht. Die Themen waren vielseitig: Bezuschussung der benötigten Führerscheine für die gemeindlichen Feuerwehren, Thermische Klärschlammverwertung, Personalpool im Bereich der Kinderbetreuung, Reinigung öffentlicher Gebäude, Feuerwehrbedarfsplan, PPP-Finanzierung Kommunaler Projekte, Straßenunterhalt und Serviceverträge bei der Straßenbeleuchtung.

Die Klausurtagung trug zum gegenseitigen Verständnis bei und diente dem Blick über den Tellerrand. Der wichtigste Aspekt im "G8", auch in Zusammenarbeit mit ILEK, ist der Erfahrungsaustausch ? man möchte voneinander lernen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Kein Wunder also, dass verschiedene Themen noch bis in die späten Abendstunden diskutiert wurden.

Alle Teilnehmer bewerteten die Klausurtagung als sehr sinnvoll und ergebnisorientiert. Um die regionalübergreifende Kooperation zu verfestigen, strebt man noch weitere Klausurtagungen an.

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Landkreisübergreifende Kooperation beschlossen

Bürgermeister

Alexander Zwicker (Bild links)vom Land für ländliche Entwicklung Mittelfranken steht unterstützend zur Seite, wenn es darum geht, das integrierte,  ländliche Entwicklungskonzept (kurz ILEK) zu erstellen, welches die beteiligten Gemeinden als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterentwickelt. Dabei sollen die regionaltypischen Eigenheiten berücksichtigt werden, regionalinterne Kräfte aktiviert und eine regionale Kooperation aufgebaut werden. Der erste Schritt dazu ist, ein geeignetes Planungsbüro für die Erstellung eines solchen Konzeptes zu finden. Unter bestimmten Voraussetzungen - die diese Kooperation erfüllt - werden Projekte von der Europäischen Union, bzw. den regional zuständigen Behörden bezuschusst. Die Entwicklung des Konzeptes wird ca. ein Jahr in Anspruch nehmen. Bei einem vorausgegangenen Seminar wurden schon die groben Handlungsfelder abgesteckt und beleuchtet. Es sollen Ziele angestrebt und verwirklicht werden, die erreichbar sind und vor allem schnell umgesetzt werden können. Vorstellbar sei, mit dem Projekt Tourismus zu starten, da dafür schon das bereits erstellte Tourismuskonzept Schwarzachtal eine gute Grundlage bildet.

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Den Videobeitrag können Sie sehen im Kabelfernsehen bei Franken TV nach den Nachrichten im Überblick am:

Mittwoch, 21.03.2012         17.45, 18.45, 19.45, 20.45, 21.45, 22.45, 23.45 

Donnerstag, 22.03.2012      6.15, 7.15, 14.45, 15.15, 17.45 Uhr

über Sat

Mittwoch, 21.03.2012        20.45 Uhr

Samstag, 24.03.2012        19.30 Uhr

Vorbereitendes Strategieseminar zur ILEK

Gruppenbild

Nach einem zweitägigen Strategieseminar Ende Februar, welches durch das Amt für Ländliche Entwicklung in Ansbach begleitet wurde, fassten die Bürgermeister der Kommunen Altdorf, Berg, Burgthann, Feucht, Leinburg, Postbauer-Heng, Pyrbaum, Schwarzenbruck und Winkelhaid den Grundsatzbeschluss zu einer landkreisübergreifenden Zusammenarbeit.

Zielsetzung ist es, die Herausforderungen und Probleme im ländlichen Raum im Rahmen einer kommunalen Allianz zusammen mit anderen Gemeinden besser und effizienter zu meistern. Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker" wollen sich die Kommunen im Wettbewerb stärken, ihren Standort attraktiv und lebenswert gestalten und sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen.

Hierbei werden ökonomische, ökologische und soziale Potenziale der Dörfer, der Kulturlandschaft, der Infrastruktur, der Grund- und Nahversorgung, der Kultur und des Gemeinschaftslebens in Wert gesetzt oder neu erschlossen. Wertschöpfung durch funktionierende Kreisläufe in intakten Regionen, Dörfern und Kulturlandschaften ist das sicherste Grundkapital für die Heimat von Menschen. Entscheidend sind nicht sektorale Zuständigkeiten von Verwaltungen, sondern die umfassenden Zuständigkeiten und Handlungsfelder der Gemeinden.

Unabhängig von Ressortzuständigkeiten erarbeiten deshalb die kooperierenden Kommunen selbst, unterstützt durch das Amt für Ländliche Entwicklung als Partner über gemeindliche Entwicklungsstrategien, die in einem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) zusammengefasst sind. Damit soll ein starker Raum in unmittelbarer Nachbarschaft des Ballungsgebietes Nürnberg geschaffen werden.

 

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