Burgthann

Ansicht Burgthann
  • Ansiedlung um die im 12. Jahrhundert entstandene Burg der Ritter von Thann zu Altenthann
  • 1335 erwarben die Burggrafen von Nürnberg zu ihren bisherigen Besitzungen Ezelsdorf, Grub und Schwarzenbach noch die beiden Dörfer Ober- und Unterferrieden und richteten 1346 das Pflegamt Thann mit Sitz des Amtmannes in der Burg ein.
  • Der Krieg 1449/1450 zwischen der Reichsstadt Nürnberg und dem Markgrafen von Ansbach sowie der 30jährige Krieg (1618-1648) fügn Burgthann viel Schaden zu und bringen große Not über die Bevölkerung
  • 1662 wurde das markgräfliche Amt Schönberg aufgelöst und mit dem Amt Burgthann zum Oberamt vereint.
  • 1791 fielen die Fürstentümer Ansbach und Bayreuth an die Krone Preußens. 5 Jahre später wird das gesamte Gebiet von preußischen Husaren besetzt.
  • 1806 endete die preußische Besatzung. Die Fürstentümer kamen zum Königreich Bayern.
  • 1808 wurde Burgthann zusammen mit Mimberg eine selbständige Gemeinde
  • Am 31. Mai 1935wird Andreas Fischer mit Billigung der NSDAP zum Bürgermeister ernannt.
  • 1945 häufig Angriffe durch die Alliierten auf Burgthann und Umgebung 
  • Am 17. April wird der Bürgermeister Andreas Fischer von der SS erschossen, weil er sich weigerte, die Tags zuvor gesetzten weißen Fahnen einholen zu lassen. Er wollte weitere Kämpfe um sein Dorf und damit unnötiges Blutvergießen vermeiden.
  • 1951:Die Gemeinde erhält eine eigene zentrale Wasserversorgung.
  • Am 2. Juli 1961 fand die feierliche Weihe der neuerbauten ev. Johanniskirche statt; endlich hatte Burgthann eine eigene Kirche.
  • Am 14. Juni 1964 wurde die kath. Christkönigkirche in Anwesenheit vieler Ehrengäste geweiht.
  • Am 7. Dezember 1967 wird der Neubau des Rathauses bezogen.
  • 1968 beschließt der Gemeinderat ein Wappen für Burgthann
  • 1970 Eröffnung eines Kindergartens durch die ev. Kirchengemeinde
  • Zum Jahresschluss 1971 schließen sich die umliegenden Gemeinden zur Großgemeinde Burgthann zusammen.

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Burgthanner Notizen

1848

wird das Jagdrecht reformiert und mit Genehmigung der königlichen Regierung mehrere Jagddistrikte gebildet. Im Jahr 1896 zerstört ein Hochwasser die Förresmühlbrücke.

 1900

Das erste Telefon wird in der Wohnung des Bürgermeisters eingerichtet.

 1925

brennt erstmals elektrisches Licht

 1935

Am 31. Mai wird Andreas Fischer mit Billigung der NSDAP als Nachfolger im Bürgermeisteramt von Lorenz Fischer ernannt.

 1938

In Burgthann entsteht im "Alten Schulhaus" ein Kindergarten

 1945

Im letzten Kriegsjahr wurde bei den sich häufenden alliierten Tagangriffen auch die Zivilbevölkerung in die Strategie einbezogen. Am 20. Und 28. Februar wurde ein Reisezug zwischen Mimberg und Burgthann angegriffen und stark beschädigt. Die dabei Getöteten wurden im Burgthanner Friedhof beigesetzt. Die Verlagerung des Kriegsgeschehens auf deutschen Boden führte dazu, das der "Volkssturm" Schützengräben und Panzersperren im Unterdorf errichten musste. Am 16. April kam von Altenthann eine US-Einheit und gab Anweisung, dass zum Zeichen der Ortsübergabe die Häuser weiß zu beflaggen sind. Am Tag danach rückten Soldaten der Waffen-SS im Dorf ein und forderten den Bürgermeister Andreas Fischer auf, die weißen Tücher einholen zu lassen. Seine Weigerung - er wollte unbedingt Blutvergießen vermeinde - musste er durch die sofortige Hinrichtung mit seinem Leben bezahlen. Am 19. April kam es zu erbitterten Straßenkämpfen, besonders an der Bergstraße. Am Mittag begann von Weinhof und Altenthann aus die Beschießung des Dorfes durch die Amerikaner. Beim anschließenden Brand wurden 19 Wohnhäuser, 29 Stallungen völlig und 12 weitere Gebäude teilweise zerstört. Ein ähnliches Schicksal erlebt tags darauf Pattenhofen

 1951

Die Gemeinde erhält eine eigene zentrale Wasserversorgung.

 1961

Am 2. Juli fand die feierliche Weihe der neuerbauten ev. Johanniskirche statt; endlich hatte Burgthann eine eigene Kirche.

 1964

Am 14. Juni wurde die kath. Christkönigkirche in Anwesenheit vieler Ehrengäste geweiht.

 1967

Am 7. Dezember wird der Neubau des Rathauses bezogen.

 1968

beschließt der Gemeinderat ein Wappen für Burgthann

 1970

Eröffnung eines Kindergartens durch die ev. Kirchengemeinde

 1972

Zum Jahresschluss 1971 schließen sich die umliegenden Gemeinden zur Großgemeinde Burgthann zusammen.

 

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