Dörlbach

Landschaft Dörlbach
  • Erste Erwähnung 1339
  • Die Dörlbacher Anwesen gehörten Nürnberger Klöstern
  • Später wurde den Bauern das Erbrecht verliehen
  • 1796 bestand Dörlbach aus sieben Höfen, einem Nebenhaus und dem Hirtenhaus
  • 1806 kam Dörlbach an das Königreich Bayern

 

Der Ortsname "Törlbach (Ansiedlung am Bach, der durch ein kleines Tor fließt) wird erstmals 1339 erwähnt. In frühester Zeit nannte man die Gemeinden Dörlbach und Schwarzenbach wegen ihrer Lage "Talgemeinden". Die Entwicklung des Dorfes ist eng mit den Geschicken von Rasch und Schwarzenbach verbunden. Die Dörlbacher Anwesen gehörten Nürnberger Klöstern, wohin auch die jährlichen Abgaben flossen. Infolge der hohen Abgaben von ca. 70 % der Erträge setzte eine gewisse Landflucht ein. Daraufhin wurde den Bauern das Erbrecht verliehen, so konnten deren Kinder den Hof übernehmen. Eigentümer aber blieb der Grundherr. Bei ihm lag auch die niedere Gerichtsbarkeit, ausgeübt durch das Plegamt Altdorf. Die Weideflächen waren für die Bauern eine Existenzfrage, um deretwillen es mit den markgräflichen Untertanen aus Schwarzenbach über viele Jahrzehnte zu Streitigkeiten kam. Auch der Vergleich mittels einer gemeinschaftlichen Herde und einem Viehhirten im Jahre 1632 hielt nur kurze Zeit. 260 Stück Großvieh und eine Herde Schafe wurden seinerzeit auf die Weiden getrieben. 1796 bestand Dörlbach aus sieben Höfen, einem Nebenhaus und dem Hirtenhaus. 1806 kam Dörlbach an das Königreich Bayern und wurde zusammen mit Peunting und Westhaid eine selbständige Gemeinde Zum 1. Januar 1972 erfolgte die Eingemeindung nach Burgthann.

(Quelle: "Burgthann - aus der Geschichte der Großgemeinde" von Werner Martin)