Pattenhofen

Ansicht Pattenhofen
  • Erste urkundliche Erwähung im Jahr 1289
  • Es wurde Ackerbau und Bienenhaltung betrieben
  • An den Südhängen des Schwarzachtales wird 1405 noch Wein angebaut, einige Jahrzehnte später Hopfen.
  • Mit der Gründung der Pfarrei Altenthann im Jahre 1610 durch die Nürnberger Patrizierfamilie "Grundherr" blieb den Bürgern von Pattenhofen der beschwerliche Weg zur Kirche in Altdorf erspart
  • Ab 1565 konnten auch die Kinder aus Pattenhofen den Schulunterricht in Altenthann besuchen
  • 1790 ging Pattenhofen an den Markgrafen von Ansbach über.
  • Mit der Eingliederung in das "neue" Königreich Bayern entstand 1806 die Gemeinde Altenthann, in sie wurde Pattenhofen als Ortsteil einbezogen.
  • Zum 1. Januar 1972 scheidet Pattenhofen aus der seit 165 Jahren bestehenden politischen Gemeinde Altenthann aus und schließt sich der Gemeinde Burgthann an.

 

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Ansiedlung als "Hof des Patufrid" im Jahr 1289. Auf den Feldern südwestlich des Burgberges wurde schon damals Ackerbau betrieben. Die Wälder am südliche Schwarzachufer boten günstige Bedingungen für eine Bienenhaltung. Der von "Pettenhofenern Zeidlern" gewonnene Honig dürfte sowohl den Schloss- als auch den Dorfbewohnern von Burgthann das Leben versüßt haben. Um 1350 sind einige Lehensgüter zu Abgaben an das Amt Burgthann verpflichtet, Jahre später fiel der Zehnt dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg zu. An den Südhängen des Schwarzachtales wird 1405 noch Wein angebaut, einige Jahrzehnte später auch Hopfen. Nach dem Übergang des Amtes Altdorf an die Reichsstadt Nürnberg wurde Pattenhofen Grenzdorf: Der Großteil der Felder und Waldungen befand sich auf dem markgräflichen Territorium des Amtes Burgthann, der Ort selbst lag auf Nürnberger Gebiet. Dies führte, vor allem wegen der Gerichtsbarkeit, fortan zu Spannungen zwischen den Herrschaften. Mit der Gründung der Pfarrei Altenthann im Jahre 1610 durch die Nürnberger Patrizierfamilie "Grundherr" blieb den Bürgern von Pattenhofen der beschwerliche Weg zur Kirche in Altdorf erspart. Ab 1565 konnten auch die Kinder aus Pattenhofen den Schulunterricht in Altenthann besuchen. Im 30jährigen Krieg raffte die Pest derart viele Bewohner weg, dass der Kirchenpfleger von Altenthann an den Grundherrn berichtete: "Der Kirchhof ist mit toten und Infizierten so angefüllt, dass die übrigen Dorfbewohner sich scheuen, in die Kirche zu gehen, 1790 ging Pattenhofen an den Markgrafen von Ansbach über. Mit der Eingliederung in das "neue" Königreich Bayern entstand 1806 die Gemeinde Altenthann, in sie wurde Pattenhofen als Ortsteil einbezogen. Zum 1. Januar 1972 scheidet Pattenhofen aus der seit 165 Jahren bestehenden politischen Gemeinde Altenthann aus und schließt sich der Gemeinde Burgthann an.

(Quelle: "Burgthann - aus der Geschichte der Großgemeinde" von Werner Martin)
 

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