Tag der Umwelt am 25.03.2017

Tag der Umwelt am 25.03.2017

Viel Spaß beim Durchstöbern der Fotos vom "Ramma demma 2017".  Hier finden Sie alle Bilder....

Bei strahlendem Sonnenschein starteten 387 große und kleine Teilnehmer in allen Ortsteilen der Großgemeinde zum gemeinsamen "Ramma demma". Wie immer gut gelaunt bei der Sache, mit großen blauen Müllsäcken, Greifern und Handschuhen im Gepäck, nahm man- den Blick fest auf den Boden gerichtet - allen möglichen Wohlstandsmüll ins Visier. Auch heuer machte Verpackungsmaterial, wie Plastik, Fast-Food-Verpackung, Einwegflaschen, Zigarettenschachteln u. v. m. wieder einen Großteil des gesammelten Mülls aus.

Aber auch sperrige Gegenstände wie Zaunteile, Plastikeimer, Radkappen wurden zutage gefördert. In Mimberg wurde von zwei Helfern ein Handkarren voll mit Schrott zurück zum Feuerwehrhaus gefahren. Das ganze Zeug, darunter das Zaunstück, hatte man am Bahnweg gefunden. Der kleine Ruben aus Dörlbach machte einen besonderen Fund. Er war ganz aus dem Häuschen über das, was er plötzlich beim Blick in dichtes Heckengestrüpp vorfand. Er rief seinen Papa Markus und weitere Helfer herbei und gemeinsam zogen sie 8 Müllsäcke voll mit Partymüll aus den Dornen. Darin so erfreuliche Dinge, wie Pappteller, Luftballons und anderer sicher auch ziemlich ?wohlriechender? Unrat, den jemand, der auf der Dörlbacher Au offensichtlich ein Fest gegeben hatte, dort hinterließ. "Was für eine Sauerei", sagten die Helfer. "Wer macht denn sowas?"

Feste feiern ist schön und macht Spaß, aber dann sollte auch der Müll mit nach Hause genommen werden. Alles andere geht gar nicht. Das befanden schließlich auch die beteiligten fleißigen Helfer, allen voran Ruben, der alles entdeckt hatte. 

Die ganz Kleinen aus Ezelsdorf wurden zusammen mit ihren erwachsenen Begleitpersonen mit dem Feuerwehrauto zu ihrer Einsatzstelle gebracht. Ihr Einsatzgebiet begann am Bauhof, also an einer Strecke, die gefahrlos für Kinder zu begehen ist und nicht auf den Straßenverkehr aufgepasst werden muss. Auch in diesem Bereich am Siedlungsrand, im Naherholungsraum findet sich erstaunlich viel Dreck. Auch diese Helfer dachten sich sicher so manches Mal, dass die Spaziergänger, die "Taschenmüll" dabei hatten, den auch hätten mit nach Hause nehmen können, anstatt ihn auszustreuen und die Umwelt zu belasten.

Nach getaner Arbeit fand man sich dann bei Speis und Trank an den bekannten Treffpunkten zum Ausklang des arbeitsreichen Vormittags zusammen. Dabei gab es auch ausgiebig Gelegenheit miteinander zu plaudern, sich auszutauschen und auf eine erfolgreiche und gelungene Aufräumaktion zurückzublicken.  

In Burgthann wurde vor 17 Jahren der Tag der Umwelt ins Leben gerufen. Im Übrigen waren die Burgthanner hier Vorreiter. Alle anderen Kommunen zogen dann später nach. Was sich abschließend sagen lässt, ist, dass ein Rückgang bei den Müllmengen feststellbar ist, aber trotzdem nicht auf den Umwelttag verzichtet werden kann, da es leider immer noch Zeitgenossen gibt, die sich von den schlechten Auswirkungen auf Natur und Umwelt, die unbestreitbar mit dem Wegschmeißen von Müll verbunden sind,  unbeeindruckt zeigen.

Allen Umweltfreunden, allen Helferinnen und Helfern, ob groß, ob klein, sagt die Gemeinde Burgthann nochmals herzlichen Dank für Ihren Einsatz.

 

 

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